Fünf Prokrastinationstipps

1. Meide die Stressquelle
Zuhause zu bleiben, statt zur Uni zu fahren, dafür muss man sich nicht schämen. Ganz im Gegenteil: es ist wissenschaftlich bewiesen, dass 99,999% aller Studierenden, die zuhause bleiben, etwas Gutes für sich selbst und für die Umwelt tun. Und denk dran: solange du dich nicht der Stressquelle näherst, ist es auch nicht an der Zeit, irgendetwas dafür zu tun.

2. Netflix
Das ist die goldene Regel für jeden Prokrastinations-Sympathisanten! Egal ob du ein paar Euros im Monat für eine 24-stündige Beschäftigung ausgibst oder ob du den Netflix-Account des Bruders der Cousine deiner Freundin benutzt! Denk daran, du darfst eine Serie niemals mittendrin unterbrechen! Mindestens eine Staffel muss am Stück geschaut werden. Mindestens.

3.Sims spielen
Es gibt Menschen, die behaupten werden, dass du nichts aus dir machst. Hör nicht auf diese bösen Stimmen! Sie wissen nämlich nicht, dass du dich als guter Architekt für deine Sims Familie behaupten kannst und dich um ihre Hunde und Katzen kümmerst, während sie die Karriereleiter in der Politik erklimmen oder Geschäftsführer eines Megakonzerns werden. Sie haben alle keine Ahnung wie viel Arbeit das doch ist und in welcher emotionalen Krise du dich befindest, wenn dein Sim sich wünscht, sich von deinem anderen Sim zu trennen.

4. Auf deinen Körper hören
Wenn du merkst, dass dir irgendwann Beschäftigungen ausgehen und andere Menschen dich fragen, wie weit du mit deiner Arbeit bist, wird es an der Zeit, auf seinen eigenen Körper zu hören. Jedes einzelne Signal ist wichtig! Überlebenswichtig! Du spürst ein Knurren im Magen? Ein Klopfen in der Brust? Oder ein Jucken am Bein? Du wirst krank!!! Definitiv. Das heißt: ins Bett mit dir! Du brauchst jetzt sehr viel Ruhe und stressfreie Tage.

5. Eine neue Seite entdecken
Irgendwann wirst auch du dich dabei erwischen, wie du auf deine Bücher starrst und langsam anfängst zu seufzen. So langsam aber sicher fängst du an, die Kontrolle über dein Leben zu verlieren. Fast hättest du einen Blick in deine Bücher gewagt und die Prokrastination vernachlässigt. Spätestens dann weißt du: es ist Zeit für ein neues Hobby. Egal, ob es der Versuch im Fitnessstudio ist oder das Interesse an Esoterik und ätherischen Ölen. Diese neue Seite an dir wird dich wieder wachschütteln und dich daran erinnern, was im Leben wirklich zählt!

What We Talk about When We Talk about Love (Zitate)

Raymond Carver, geboren 1938 in Clatskanie, Oregon ist ein amerikanischer Schriftsteller und Dichter. Seinen ersten großen Erfolg feierte er mit der Veröffentlichung von Will You Please Be Quiet, Please? (1976).

What We Talk about When We Talk about Love (1981) ist eine Sammlung von 17 Kurzgeschichten, die im typischen Carver-Stil „drinking and smoking and talking“ erzählt werden.

Why don’t you dance?

“She kept talking. She told everyone. There was more to it, and she was trying to get it talked out. After a time, she quit trying.”

Gazebo

“My heart is broken,” she goes. “It’s turned to a piece of stone. I’m no good. That’s what’s as bad as anything, that I’m no good anymore.”

“Something’s died in me,” she goes. “It took a long time for it to do it, but it’s dead. You’ve killed something, just like you’d took an axe to it. Everything is dirt now.”

“Drinking’s funny. When I look back on it, all of our important decisions have been figured out when we were drinking.”

“But we had stopped caring, and that’s a fact. We knew our days were numbered. We had fouled our lives and we were getting ready for a shake-up.”

“There was this funny thing of anything could happen now that we realized everything had.”

I Could See the Smallest Things

“But nobody was moving around. There were no scary shadows. Everything lay in moonlight, and I could see the smallest things.”

“I thought for a minute of the world outside my house, and then I didn’t have any more thoughts except the thoughts that I had to hurry up and sleep.”

A Serious Talk

“He was not certain, but he thought he had proved something. He hoped he had made something clear. The thing was, they had to have a serious talk soon. There were things that needed talking about, important things that had to be discussed. They’d talk again.“

Everything Stuck to Him

“But he stays by the window, remembering. They had laughed. They had leaned on each other and laughed until the tears had come, while everything else – the cold, and where he’d go in it – was outside, for a while anyway.“

What We Talk about When We Talk about Love

“There was a time when I thought I loved my first wife more than life itself. But now I hate her guts. I do. How do you explain that? What happened to that love? What happened to it, is what I’d like to know. I wish someone could tell me.”

“And the terrible thing, the terrible thing is, but the good thing too, the saving grace, is that if something happened to one of us – excuse me for saying this – but if something happened to one of us tomorrow, I think the other one, the other person, would grieve for a while, you know, but then the surviving party would go out and love again, have someone else soon enough. All this, all of this love we’re talking about, it would just be a memory. Maybe not even a memory.”

“Well, the husband was very depressed for the longest while. Even after he found out that his wife was going to pull through, he was still very depressed. Not about the accident, though. I mean, the accident was one thing, but it wasn’t everything. I’d get up to his mouth-hole, you know, and he’d say no, it wasn’t the accident exactly but it was because he couldn’t see her through his eye-holes. He said that was what was making him feel bad. Can you imagine? I’m telling you, the man’s heart was breaking because he couldn’t turn his goddamn head and see his goddamn wife.”

“I could hear my heart beating. I could hear everyone’s heart. I could hear the human noise we sat there making, not one of us moving, not even when the room went dark.”

One More Thing

“He said, “I just want to say one more thing.” But then he could not think what it could possibly be.”

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Was studierst du eigentlich?

Wenn mich jemand fragt, was ich studiere,
bin ich so faul, dass ich entweder nur „Geisteswissenschaften“
sage, oder „Germanistik, Kunstgeschichte und bisschen Journalismus“,
wobei das schon fast gelogen ist.
Hier möchte ich nun zum ersten und zum letzten Mal
genau sagen, was ich studiere. (Womöglich tue ich das, damit ich jeden, der mich noch einmal fragt, auf diesen Text verweisen kann, was mir sehr viel Zeit sparen wird, sodass ich eine weitere Folge Heroes schauen kann.)

Germanistik
Ich hasse es. Also „hassen“ ist vermutlich etwas übertrieben; eigentlich mag ich das Germanistik-Studium, wäre da nicht die ältere und neuere Sprachwissenschaft. Die Verabscheuung erkennt man schon daran, dass alle Sprachwissenschafts-Bücher in meinem Regal jungfräulich sind und ich sie für den Originalpreis verkaufen könnte, wäre ich nicht strikt dagegen, meine eigenen Bücher zu verkaufen (eventuell eine komische Denkweise, aber das ist man ja von mir gewohnt). Bemerkbar macht sich die Abneigung auch an meine eigenen grammatikalischen Fehler. Ein riesen Dank an meine Freunde, die mich, Germanistik-Studentin, stets korrigieren und ich meine Fehler rot-anlaufend damit entschuldige, dass ich ja Ausländerin sei (meine zweite Muttersprache habe ich auch nicht wirklich drauf). Das einzige was in der Sprachwissenschaft wirklich interessant ist, ist vermutlich die Morphologie. Die Germanistik hat allerdings nicht nur den sprachwissenschaftlichen Teil, sondern auch den literaturwissenschaftlichen, den ich ja bevorzuge, wenn ich nicht gerade gezwungen werde, über langweilige Themen Hausarbeiten zu schreiben.

Bildwissenschaften der Künste
Ja, ganz richtig. Eigentlich studiere ich nicht wirklich Kunstgeschichte, wobei die Kunstgeschichte eben der meinerseits erwählte Schwerpunkt des Studienfaches ist. Ich durfte mich zwischen Archäologie und Kunstgeschichte entscheiden. Allerdings habe ich das Gefühl, dass ich mehr Archäologie mache, als Kunstgeschichte. Damit möchte ich aber keineswegs sagen, dass Archäologie nicht gut ist. Ganz im Gegenteil, ziemlich interessant sogar.
In diesem Studienfach beschäftige ich mich mit vielen verschiedenen Dingen: die Bibel, griechische und römische Mythologie, Architektur, verschiedene Kulturen, verschiedene Künstler und verschiedene (bekannte) Werke, alte Geschichte, Bilder anders wahrzunehmen, Details zu erkennen, die man vorher vermutlich nie entdeckt hätte,…
Ich muss sagen, das Studienfach hat mich ziemlich gezeichnet. Es ist quasi in mein Leben eingedrungen. Damit möchte ich sagen, dass ich beispielsweise heutzutage nicht einfach so an einem sehr schönen (alten) Gebäude vorbeigehe, sondern stehen bleibe, mir alles genau anschaue und wenn meine Begleitung Pech hat, sogar architektonische Begriffe nenne. Hausarbeiten in der Kunstgeschichte zu schreiben fällt mir um einiges leichter als in der Germanistik, weil man aus Bildern einfach viel mehr herausnehmen kann. Wenn man einen Text hat, muss man sich zu sehr daran halten, was drin steht. Ein Bild ist allerdings so verschieden interpretierbar und man hat eine viel größere Chance etwas Neues zu entdecken (wenn du nicht gerade einen Prof oder Dozenten hast, der nur an der eigenen Interpretation oder die in der Literatur festhält).

Wissen und Kommunikation
Eigentlich ist das eher ein Zertifikat, das sozusagen einen Eintritt in den Journalismus gewährt. Hier gibt es kaum theoretische Sitzungen, viel eher ist der Sinn der Sache die Praxis. Neben dem Schreiben journalistischer Texte gibt es auch beispielsweise PR-Kram, Filmemacher-Kram (Regie, Drehbuch), Hörfunk, TV, Kulturmanagement, Verfassen von Theaterkritiken, Schreibseminare für angehende Autoren, usw.

Wie ihr merkt, eine ganz schön bunte Palette. Ich belasse es lieber bei „Germanistik, Kunstgeschichte und bisschen Journalismus“.
Aber da ist noch nicht Schluss. Die nachfolgende Frage, überhaupt die schlimmste Frage, die jeder kennt, aber trotzdem jeder stellt: „Und was willst du dann werden?“
Busfahrerin.

Divorce

Silently creeping up
Ripping hearts and lives apart, seam by seam
Why does god hate me
What did I do wrong
Hell on earth
Forced to take sides
Crying when there once was laughter
Depression takes place of happiness
Pain eats away at you, slowly killing you
Lies are part of daily life
Manipulation tears families apart
Leaving empty feelings unable to be filled
Changing lives for the worse
Parents ask why you changed, why you are bitter
I hate because no one shows me how to love
Trust evaporates
Dying slowly from the inside
Not being understood
Losing hope in all things
Stress is daily
Court days endless
Prayer is always, though it never works
Abandoned by everyone
No one gets it
No one tries
Eyes give away everything
Scared of commitment
Suicide becomes an option
My heart is dead.

– Osoanon Nimuss

Wie ich 7,50€ aus dem Fenster warf

Man fragte mich kurzfristig ob ich nicht Lust hätte, am Freitag ins Kino zu gehen, um „Carrie“ zu schauen. Da ich am besagten Tag nichts vorhatte, stimmte ich einfach mal zu. Ich habe natürlich noch nie etwas von dem Film „Carrie“ gehört (was ich jetzt allerdings allmählich verstehe) und schaute mir den deutschen Trailer zum Film an. Zunächst dachte ich „Och nä, schon wieder ein Teenie-Twilight-ich-bin-irgendwie-anders-und-jeder-hasst-mich“-Gedöns? Doch relativ am Ende des Trailers zeigte man, wie die Hauptdarstellerin zu ihrem Abschlussball ging und alle Menschen tötete. Das erfreute mich natürlich und war zunächst total zufrieden.

Freitag: ich saß also im Kinosaal, dachte eigentlich, er müsse voller sein, da der Film erst seit einem Tag in den deutschen Kinos war, aber dem war nicht so. Die vorderen, acht oder neun Reihen waren vollständig leer. Aber okay, Saarlouis ist eine kleine Stadt und freitagabends ist man sowieso meistens schon zu betrunken um den Eingang eines Kinos zu finden.
Der Film fing damit an, dass man die Seltsamkeit der Hauptdarstellerin (Carrie) zeigte. Natürlich im Schwimmunterricht, viel nackte Haut, das Mädchen, das beängstigend in einer Ecke steht und sich Nichts traut, und dann noch die schöne, große Blondine, die noch kurz mit ihrem Freund rummacht, bevor sie ins Wasser springt. Alles voll normal, normal für jeden  Teenie-Film. Während man also gespannt darauf wartet, wie Carrie letztendlich alle Mitschüler tötet, musste man also noch das ganze Außenseiter-Ding mit dem Mobbing ausharren. Die Mobbing-Attacke war vermutlich die beste Szene im ganzen Film (neben der Abschlussball-Blutkatastrophe): man sieht, wie Carrie ihre erste Periode unter der Dusche nach dem Sportunterricht bekam, nichts von irgendeiner „Periode“ wusste und ihre Mitschülerinnen um Hilfe rief, blutüberströmt, denn bei einer Periode blutet man natürlich aus allen Öffnungen. Da stand sie also, hilferufend, schlicht mit einem Tuch umwickelt und denkt, dass sie verbluten wird. Was tun ihre Mitschülerinnen? Natürlich das, was sonst jeder tun würde: sie mit Tampons bewerfen. Schöne Szene, wie schon gesagt.
Ihre Lehrer mussten verständlicherweise ihre Mutter anrufen und ihr mitteilen, dass sie nicht in Biologie aufgepasst hat. Ihre Mutter, die wahrscheinlich witzigste Person der Welt. „Du hast Sünde begangen! Warst nackt in der Umkleide mit anderen Frauen und spieltest mit deinen Gelüsten“ (oder sowas in der Art); Zitat-Ende. Auf jeden Fall waren Mimik und Gestik der Mutter wahrlich belustigend, anstatt angsteinflößend. Wir im Kino lachten, anstatt schockiert auf die Leinwand zu starren und uns zu fragen, weshalb solch gestörte Kreaturen existieren. Man hätte aus dem Film einen wirklichen guten Comedy-Film machen können. Wirklich. Ich hätte ihn wahrscheinlich dann auch super gut gefunden. Durch diese ganze Perioden-Geschichte entwickelte sich eine Mobbing-Attacke nach der anderen und man zeigte dem  Zuschauer mal wieder, wie schwer Carrie es doch hat. Die Blonde allerdings bekam Schuldgefühle und anstatt einem „Es tut mir Leid“, zwang sie ihren Freund, mit Carrie auf den Abschlussball zu gehen, damit auch sie mal einen schönen Tag hat. Ja, wieso auch nicht. Ihr Freund fragt Carrie, Carrie sagt natürlich ja, macht sich hübsch, und so weiter. Zwischen diesen ganzen Stories hat sie plötzlich noch irgendwelche Superkräfte bekommen und wendet diese gegen ihre coole Mum an, die nämlich der Meinung ist, dass ihre Brüste nur „dreckige Kissen“ seien. „Nein Mum, das sind Brüste. Ich habe Brüste und du hast auch welche!“, danke Carrie, ETWAS ist in Bio also doch hängengeblieben. Dann kam natürlich iiiiiirgendwann diese  Abschlussball-Szene, der erste Tanz und das „du-bist-so-schön“-Gelaber des Jungen, welches natürlich mit einem lauten „GAAAAAAAY“ im Kinosaal unterstrichen wurde. Nachdem also 99% des ganzen US-Teenie-Drama-Zeugs vorbei ist, kamen 1% Blutbad drin vor, also das, was man schon im Trailer sah. Achtung Spoiler: Sie tötete ihre Mitschüler, WORAUF MAN NIEMALS GEKOMMEN WÄRE. Was am Ende passiert ist, weiß ich durch das Schnarchen meines Nachbars nicht genau, aber ich glaube, sie tötete ihre Mum, was alles noch langweiliger machte. Die Blonde war schwanger und ihr Freund ist durch einen herabstürzenden Eimer gestorben. ENDE.
Natürlich fragt man sich am Ende eines Filmes immer: Was will man uns mit dieser Art „Kunst“  sagen? Meine Theorien: 1. Mit Achtzehn bekommt man seine erste Periode. 2. Ein Eimer kann Menschen töten und 3. Brüste werden von Gläubigen als „dreckige Kissen“ bezeichnet.

Wir alle verließen den Kinosaal und ich hörte, wie viele andere genauso enttäuscht waren wie ich. „Wie war der Film“? – „Scheiße, total scheiße.“
Insgesamt muss ich sagen, war das größte Highlight dieser zwei Stunden wahrscheinlich der Moment, als ich den Kinosaal fragte, ob jemand meine restlichen Nachos haben möchte.
Jemand sagte, es hätte gar keine Spannung gegeben, und dann fiel es mir auch auf: es. gab. keine. Spannung! Man wusste immer und immer und immer wieder was als nächstes passieren wird und das war alles so 0815, dass man wirklich nur da rum saß und Carrie blöd fand. Auch von den schauspielerischen Fähigkeiten her war das kein Kunstwerk. Die Schauspielerin, die Carrie spielen musste, war nicht gerade atemberaubend gut, denn es ist meistens so, dass ein Film, der von der Handlung her schlecht ist, wenigstens gute Schauspieler haben muss, aber in dem Fall war es mal wieder ein Flop. Die deutsche Synchronstimme des Freundes der Blondine war im Übrigen grauenhaft. Die Stimme nervte mich und hörte sich auch nicht so rein an, ich denke sogar, dass gelispelt wurde, bis mir jemand sagte, dass es die Stimme von dem einen Kerl aus GZSZ war, der auch mal  DSDS moderierte. Okay, alles klar, alles fügt sich, alles passt.
Insgesamt also eine leider schlechte Leistung, obwohl ich aber nicht Stephen King dafür verantwortlich machen möchte, lediglich die Filmemacher.  Ich bin mir sicher, dass sie so einiges anders hätten machen können. Wenn das Publikum bei einem Horror-Film lacht, muss etwas falsch gelaufen sein.

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Hilfe, ich werde quasi gequält

 

Alles fing quasi damit an, dass ich eine Universität besuchte. Eine Universität quasi, mit vielen, verschiedenen Gestalten, quasi nicht identifizierbare Seelen mit quasi ganz unterschiedlichen Ausdrucksweisen. Schon früh bemerkte ich in öffentlichen  Verkehrsmitteln quasi etwas, was andere unverständlicherweise nicht bemerkten: der Gebrauch eines Wortes, welches mir quasi von Zeit zu Zeit anfing, die Kehle quasi aufzuschlitzen. Natürlich konnte ich meine Kopfhörer quasi in die Ohren stopfen  und mich von quasi sanften Tönen beruhigen lassen. Somit konnte ich also quasi einer Gehörvergewaltigung aus dem Wege gehen und quasi in Ruhe weiterleben.
Doch wir alle kennen quasi die Wirklichkeit: nichts und niemand kann quasi jemals wirklich aus dem Sinne entschwinden, wenn besagtes  quasi einmal wirklich im Köpfchen war. Es verfolgt uns bis wir uns quasi einfach eingestehen müssen, dass es da ist und wir quasi NICHTS dagegen tun können. Wie ein Dämon quasi schleicht es sich in den nächstbesten, lebendigen Körper und versucht quasi alles zu zerstören. Ob Dozent, Tutor oder gar Professor, niemand ist quasi sicher. Schnell wurde mir klar, worauf quasi das dämonische Wort aus war: es wollte gar alle Konzentrationsfähigkeiten quasi an sich reißen und sich weiter verbreiten.

Du kannst quasi nichts dagegen tun.
Du wirst quasi ausgesaugt und alles was
dir bleibt, ist Quasi.