„Warped and Twisted“ by Osoanon Nimuss

Harsh words & violent blows
Hidden secrets nobody knows
Eyes are open, hands are fisted
Deep inside I’m warped & twisted
So many tricks & so many lies
Too many whens & too many whys
Nobody’s special, nobody’s gifted
I’m just me, warped & twisted
Sleeping awake & choking on a dream
Listening loudly to a silent scream
Call my mind, the number’s unlisted
Lost in someone so warped & twisted
On my knees, alive but dead
Look at the invisible blood I’ve bled
I’m not gone, my mind has drifted
Don’t expect much, I’m warped & twisted
Burnt out, wasted, empty, & hollow
Today’s just yesterday’s tomorrow
The sun died out, the ashes sifted
I’m still here, warped & twisted

Ein Gedicht von Osoanon Nimuss, weitere findet ihr hier.

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Das Schicksal ist ein mieser Verräter – Zitate

„Manchmal liest man ein Buch, und es erfüllt einen mit diesem seltsamen Missionstrieb, und du bist überzeugt, dass die kaputte Welt nur geheilt werden kann, wenn alle Menschen dieser Erde dieses eine Buch gelesen haben.“

„Manchmal wissen die Leute nicht, was sie versprechen, wenn sie es versprechen“, sagte ich. Isaac sah mich an. „Ja, klar. Aber man muss seine Versprechen trotzdem halten. Genau das ist doch Liebe. Liebe ist, das Versprechen trotzdem zu halten. […]“

„Während er las, verliebte ich mich in ihn, so wie man in den Schlaf gleitet: langsam zuerst und dann rettungslos.“

„Ich hatte Angst zu fragen, ob es einen Grund gab, Angst zu haben.“

„Manche Unendlichkeiten sind größer als andere Unendlichkeiten“

„Manchmal scheint es, als würde es das Universum darauf anlegen, von uns bemerkt zu werden.“

„Das ist das Problem mit dem Schmerz. Er verlangt, gespürt zu werden.“

„Jedenfalls sind die wahren Helden nicht die Leute, die Sachen tun; die wahren Helden sind die, die Dinge BEMERKEN, die AUFMERKSAM sind.“

„Das Leben ist keine Wunscherfüllmaschine.“

„Trauer verändert einen nicht. Trauer bringt den wahren Charakter hervor.“

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Der Fänger im Roggen – Zitate

„Es ist mir gleich, ob es ein trauriger oder ein schlimmer Abschied ist, aber wenn ich von wo weggehe, möchte ich gern auch begreifen, dass ich von da weggehe. Wenn das nicht so ist, geht’s einem noch dreckiger.“

„[…] es ist eben nicht die ganze Wahrheit. Immer glauben die Leute, etwas ist die ganze Wahrheit.“

„Manchmal benehme ich mich um einiges älter, als ich bin – wirklich -, aber das merkt dann bloß keiner. Die Leute merken nie was.“

„Machst du dir über deine Zukunft denn gar keine Gedanken, mein Junge?“ – „Ach, ich mache mir schon Gedanken über meine Zukunft. Sicher. Doch, ja.“ Ich dachte eine Weile darüber nach. „Aber nicht viele, glaube ich. Nicht sehr viele, glaube ich.“ – „Das kommt noch“, sagte der gute Spencer. „Das kommt noch. Aber dann ist es zu spät.“
So etwas hörte ich nicht gern von ihm. Das klang, als wäre ich tot oder so was. Es war sehr deprimierend.

„Ich würde keinem „Viel Glück!“ hinterherschreien. Es klingt furchtbar, wenn man’s sich recht überlegt.“

„Ich bin ziemlich ungebildet, aber ich lese viel.“

„Was mich richtig umhaut, sind Bücher, bei denen man sich wünscht, wenn man es ganz ausgelesen hat, der  Autor, der es geschrieben hat, wäre irrsinnig mit einem befreundet und man könnte ihn jederzeit, wenn man Lust hat, anrufen. Das kommt aber nicht oft vor.“

„Aber man weiß nie – bei der Mutter von jemand, meine ich. Mütter sind alle leicht gestört.“

„Es ist nichts sehr Ernstes. Ich habe einen klitzekleinen Tumor im Gehirn.“

„Das ist die Sache mit Mädchen. Jedes Mal, wenn sie was hübsches machen, auch wenn sie nicht besonders ansehnlich sind oder sogar, wenn sie irgendwie dumm sind, verliebt man sich halb in sie, und dann weiß man nicht mehr, wo man überhaupt noch steht.“

„Die Leute klatschen immer bloß bei den falschen Sachen.“

„Immer sage ich zu Leuten, bei denen ich mich überhaupt nicht freue, sie kennengelernt zu haben: „Es freut mich, Sie kennengelernt zu haben.“ Aber wenn man am Leben bleiben will, muss man so Kram sagen.“

„Immer machen die Leute einem was kaputt.“

„Manche verbringen Tage damit, was Verlorenes zu suchen. Ich habe anscheinend gar nichts, was mir was ausmachen würde, wenn ich es verloren hätte.“

„Das ist das Dumme daran: Wenn man sehr deprimiert ist, kann man nicht mal denken.“

„Manche Sachen, die sollten bleiben wie sie sind. Man sollte sie in einen großen Glaskasten stecken können und sie einfach so lassen.“

„He, Sally?“ sagte ich. „Was?“, sagte sie. „Hast du schon mal die Nase voll gehabt?“, sagte ich. „Also, hast du schon mal Angst gehabt, dass alles scheußlich wird, wenn du nicht was tust?“

„Wer will schon Blumen, wenn er tot ist? Keiner.“

„Es ist komisch, man braucht bloß was zu sagen, was keiner versteht, dann machen die Leute praktisch alles, was man will.“

„Aber, was ich sagen will, ganz oft weiß man doch gar nicht, was einen am meisten interessiert, sondern erst, wenn man anfängt, über etwas zu reden, das einen gar nicht am meisten interessiert.“

„Dieser Abgrund, auf den du da zurennst – das ist ein besonderer, ein ganz schrecklicher Abgrund. Dem Menschen, der fällt, ist es nicht vergönnt, zu spüren oder zu hören, wie er unten aufschlägt. Er fällt und fällt einfach immer weiter. Dieses Konstrukt ist für Menschen gedacht, die an irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben nach etwas suchten, was ihre Umgebung ihnen nicht bieten konnte. Oder wovon sie glaubten, ihre Umgebung könne es ihnen nicht bieten. Also gaben sie die Suche auf. Sie gaben sie auf, bevor sie überhaupt richtig damit angefangen hatten.“

„Der unreife Mensch kennzeichnet sich dadurch aus, dass er edel für eine Sache sterben will, der reife dadurch, dass er bescheiden für eine leben will.“

„Ich glaube, irgendwann musst du herausfinden müssen, wo du hin willst. Und dann musst du auch da hingehen. Aber sofort. Du kannst es dir nicht leisten, auch nur einen Augenblick zu verlieren. Du nicht.“

„Unter anderem wirst du erkennen, dass du nicht der Erste bist, der vom menschlichen Verhalten verwirrt und verängstigt und sogar angewidert ist. Damit stehst du keineswegs allein, wie du zu deiner Begeisterung und Anregung erfahren wirst. Viele, viele Menschen waren moralisch und geistig ebenso umgetrieben, wie du es jetzt bist.“

„Und es ist nicht Bildung. Es ist Geschichte. Es ist Poesie.“

„Irgendwie ist das aussichtslos. Selbst wenn man Millionen Jahre dafür hätte, könnte man nicht mal die Hälfte aller „Fuck You’s“ auf dieser Welt wegwischen. Es ist unmöglich.“

„Erzählt nie einem was. Denn sonst vermisst ihr alle mit der Zeit.“

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Abiball

Abiball also.
Viele denken an „schöne Kleider, Abizeugnis, saufen,…“, aber sehr wenige an das, was dieser Abend wirklich bedeutet. Ich denke, das alles ist viel viel mehr.
Die letzten (Hartzer-)Wochen verbrachte ich viel mit Nachdenken und Pizza bestellen, aber meistens Nachdenken, und eins ist mir klar geworden: Abiball, das ist ein Fest, welches wir feiern, um dieser Phase zwischen  Vergangenheit und Zukunft Gesicht zu verleihen. Ja genau, wir stehen zwischen Vergangenheit und Zukunft, pausieren den Moment wenn es geschieht, stehen auf der Bühne, bekommen in Zeitlupe unser Abitur-Zeugnis in die Hand gedrückt und setzen ein Lächeln auf, welches sich allerdings schnell in etwas angst-versetztes transformiert (Ich habe Abitur und muss jetzt schlaue Wörter benutzen), während wir runterschauen. Zu unseren Eltern. Unsere Eltern, die uns mit großen Augen anschauen und applaudieren. Den Eltern, die nicht nur stolz sind, sondern nun auch viel mehr von uns erwarten. Ich denke, dass es auch genau der Moment ist, in dem wir realisieren, dass unsere Schulzeit wirklich vorbei ist.  Irgendwie traurig, aber gleichzeitig auch das schönste überhaupt. 

Mit dem Anstoßen unserer Sekt-Gläser stoßen wir uns zugleich auch in die Ungewissheit.
Denn wir wissen nicht, wohin wir gehen.

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Illusion vs Wirklichkeit

Es ist ja nicht grad so, als ob wir uns mitten im Mai befinden und es seit ca. 2 Wochen nur noch regnet und ich in 3 Decken umwickelt bin, weil mir arschkalt ist. Nein, wir liegen gerade alle schön am Pool und schlürfen unsere Sommer-Cocktails, während Angela Merkel von Will Smith schwanger ist und ich ein Abitur von 1,1 hingelegt habe.

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Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich Hände nicht malen kann?

Abitur – Ich lerne

nicht.

Es ist bald soweit: Am Mittwoch schreibe ich mein Deutsch-Abi, eine Woche drauf Mathe, Spanisch und Geschichte. Ich habe dafür in etwa genauso viel gemacht wie die letzten 12 Jahre meiner Schulzeit: Nichts.
Entweder die Menschen, die mir verklickern wollen, sie würden Tag und Nacht am Schreibtisch sitzen und fürs Abi lernen sind krank, oder ich, liegend auf der Couch, Kakao trinkend, Scrubs guckend. Ja, die Wahrscheinlichkeit, dass ich durchfallen werde ist geradezu so hoch wie die, dass irgendwo ein Sack Reis umfällt und 5 Menschen zerquetscht werden. Also ziemlich hoch. Um ehrlich zu sein will ich mein Abi auch einfach nur bestehen, was da rauskommen soll, kann mir egaler nicht sein. 

Ich habe mal das Verhalten vieler Mitschüler/innen beobachtet und stellte ziemlich schnell fest, dass jeder Zweite, der normalerweise einen 1er-Durchschnitt hat, in Panik verfällt. Na klar, ihr werdet euer Abi auf jeden Fall nicht schaffen. Ihr durftet nur die 1er jedes Jahr genießen, aber im Abi, da könnt ihr nichts, gar nichts sag ich euch! Bestimmt arbeitet euer riesen Gehirn so auf Hochtouren, dass es unaufhaltsam gegen ein Eisberg kracht und ihr untergeht. Natürlich, natürlich.
Was ich allerdings ziemlich witzig finde, ist, dass 70% aller Abiturienten ihr Whatsapp-Status  in „Am Lernen“ oder „Nicht stören, am lernen..FÜRS ABITUR!!!!“ geändert haben, oder auch einfach nur Bücher-Smileys verwenden. Die anderen 29% sind die, die einen ständig fragen: „Na, wie weit bist du?????“, „HAST DU SCHON VIEL GELERNT????“, „ICH HAB VOLL PANIK OAR EJ ICH LERN JEDE SEKUNDE ABER ICH WERD NICHT FERTIG VERDAMMT“, „HAST DU DAS GELERNT? UND DAS? UND DAS?“. 
Aber das ist okay, das sind auch nur die, die immer einen 1er-Schnitt haben.
Die 1% übrigens, das sind so Menschen wie ich. Wir vergessen, dass wir Abitur schreiben, bis unsere Mütter uns daran erinnern und wir erst in den letzten paar Tagen wirklich was machen. Ohne Druck kommt es zu nichts. Ist jedenfalls bei mir so.

Was ich nun damit sagen will? Nichts.
Wollte meine Zeit nur totschlagen, damit ich am Ende des Tages nicht sagen kann, dass ich nichts gemacht hätte.